Verstärkung für den Stadtsportbund und die Sportjugend

Seit dem 1. September bzw. dem 1. Oktober unterstützen drei Bundesfreiwilligendienstler den Stadtsportbund und die Sportjugend Köln bei ihrer Arbeit. Dominik Fischer, Lars Heinrich (beide Stadtsportbund) werden vor allem im Bereich der Integrationsarbeit eingesetzt und sollen die aktive Koordinierung von Sportvereinsangeboten sowie die Netzwerkarbeit unterstützen. Justus Münzel wird bei der Sportjugend in allen Bereichen der Jugendverbandsarbeit tätig sein und auch das Spielmobil in der Flüchtlingsarbeit mitbetreuen. Die Grundlagen für ihre tägliche Arbeit im organisierten Sport in Köln bekommen die Bundesfreiwilligendienstler an sogenannten Bildungstagen vermittelt. Dies ist zum Beispiel die Teilnahme an der Übungsleiter-C-Ausbildung.

„Nach der großen Herausforderung für die Kölner Sportvereine, die hohe Anzahl von Turnhallenbelegungen zu kompensieren und Sportangebote für Flüchtlinge zu installieren, kommt es jetzt darauf an, die Menschen langfristig an den Sport zu binden und damit die Integration zu fördern“, sagt Lars Görgens, Vorstandsmitglied des Stadtsportbundes Köln und verantwortlich für das Handlungsfeld „Integration durch Sport“. „Mit dem Umzug in eine andere Flüchtlingsunterkunft geht aber meistens der Verlust des gewohnten Sportangebotes einher. Durch den Einsatz der Bundesfreiwilligendienstler soll hier die Koordinierung verbessert werden, sodass die Geflüchteten dann in anderen Vereinen Anschluss finden.“ Der Aufbau bzw. Ausbau eines Netzwerkes mit vielen Playern im Bereich der Flüchtlingsarbeit sei das langfristige Ziel. Dabei seien die neuen Mitarbeiter eine wichtige Unterstützung, so Görgens.

Die Arbeit mit Geflüchteten stellt auch einen Teil der Aufgaben von Justus Münzel dar. Er wird bei der Sportjugend Einblicke in alle Bereiche der Verbandsjugendarbeit erhalten und in verschiedenen Projekten mitarbeiten. „Wir freuen uns, dass wir mit Justus einen engagierten und interessierten Bundesfreiwilligendienstler einstellen konnten“, sagt Helmut Schaefer, Vorsitzender der Sportjugend. „Justus kommt aus dem Leistungssport und verfügt somit über ein sehr gutes Hintergrundwissen hinsichtlich des Vereins- und Jugendsportes. Hier kann er uns sicher mit guten Ideen und neuem Input unterstützen.“

Auch Dominik, Lars und Justus freuen sich auf die Erfahrungen im organisierten Sport während der nächsten 12 Monate.

Justus Münzel: Ich habe mich für den Bundesfreiwilligendienst bei der Sportjugend entschieden, weil mich die Arbeit im, um und mit Sportvereinen und Kindern sehr interessiert. Das ist eine gute Gelegenheit zur Orientierung, da ich mir einen Beruf in diesem Bereich gut vorstellen kann. Ich möchte viele Eindrücke sammeln, neue Abläufe kennenlernen und mit Spaß meine Aufgaben erfüllen.

Dominik Fischer: Ich möchte beim Stadtsportbund arbeiten, da sich sehr sportbegeistert bin und es sehr interessant finde, wie ein Dachverband mit so vielen Mitgliedern agiert. Ich hoffe, dass ich vieles im Bereich Management lerne und Erfahrungen in der Praxis sammeln kann. Mein Ziel ist es, den Menschen, die zu uns nach Deutschland gekommen sind, den Einstieg in den Kölner Sport und somit die Teilhabe an der Gesellschaft erleichtern.

Lars Heinrich: Ich möchte beim Stadtsportbund erste Erfahrungen sammeln, da ich im nächsten Jahr Sportmanagement studieren will. Mein Ziel ist es, Menschen zu helfen und ihnen den Sport näher zu bringen sowie gute Kontakte im Kölner Sport zu knüpfen. Außerdem möchte ich mich in den Seminaren in verschiedenen Gebieten weiterbilden.

Wir wünschen unseren drei Bundesfreiwilligendienstlern einen guten Start!

 BFDler